Rezept # 67 - Wie nimmt man Natron richtig ein, um wieder einen basischen Körper erhalten? Mit persönlichem Erfahrungsbericht
Persönliche Geschichte:
Inspiriert durch ein Video über Natron beschloss ich, den pH-Wert meines Körpers zu testen.
Video aus Facebook
Warum wollte ich den pH-Wert meines Körpers ermitteln?
Mittlerweile bin ich 64 Jahre alt, rauche leider noch immer, hab zudem auch noch Übergewicht, aber keinen Bluthochdruck oder Diabetes. Aber die kleinen Alltagswehwehchen kommen und nerven:
Arthrose: Hauptsächlich in den Knien und den Handgelenken
Die Zähne fallen aus, einer nach dem anderen.
Ich versuche, industrielle Lebensmittel, soweit es geht, aus meinem Alltag zu verbannen, und esse Bio, sofern verfügbar.
Ergebnis der Messung:
Ein pH-Wert von 5,5 – das ist gelinde ausgedrückt unterirdisch schlecht.
Ergo:
Es muss also etwas passieren, um den Körper wieder in den basischen Bereich zu bringen!
Persönlicher Erfahrungsbericht:
Zwischenbilanz nach drei Wochen: Mein Selbstversuch mit Natron
Mit 64 Jahren war ich an einem Punkt angelangt, an dem mein Körper mir deutliche Signale sandte, dass es so nicht weitergehen konnte. Bei einem Gewicht von 121 Kilogramm war die Belastung für meine Gelenke massiv; eine schwere Arthrose machte es mir fast unmöglich, ohne fremde Hilfe oder festes Abstützen aufzustehen. Hinzu kamen besorgniserregende Vitalwerte: Mein Blutsauerstoff sank im Schlaf auf kritische 78 Prozent ab, und deutliche Wassereinlagerungen in den Füßen deuteten darauf hin, dass meine Nierenfunktion beeinträchtigt war. In dieser Situation entschied ich mich für eine begleitende Kur mit Natron, angesetzt auf einen Zeitraum von 20 Wochen.
Die ersten drei Wochen dieser Umstellung liegen nun hinter mir, und die Ergebnisse sind ebenso aufschlussreich wie motivierend. Mein Gewicht hat sich bereits auf 113 Kilogramm reduziert. Besonders beeindruckend war die erste Woche: Die Schmerzen beim Aufstehen und Treppensteigen verringerten sich gefühlt um die Hälfte. Zwar gab es in der darauffolgenden Woche einen kleinen Rückschlag, bei dem sich die Beschwerden wieder leicht verstärkten, doch in der Gesamtschau bleibt eine spürbare Verbesserung des Schmerzempfindens um etwa ein Viertel gegenüber dem Ausgangszustand.
Auch meine allgemeine körperliche Verfassung hat sich stabilisiert. Die Wassereinlagerungen in den Füßen sind rückläufig, was natürlich stark von meinem täglichen Bewegungspensum abhängt. Ein entscheidender Faktor für mein Wohlbefinden ist jedoch der Blutsauerstoff während der Nachtruhe. Dieser hat sich von den riskanten Werten im 70er-Bereich auf mittlerweile knapp 90 Prozent verbessert, was meine Schlafqualität und Leistungsfähigkeit am Tag spürbar steigert.
Rückblickend war die anfängliche Euphorie durch die schnelle Linderung der Arthrose-Schmerzen ein wichtiger Motor, um die Disziplin für die geplante 20-Wochen-Kur aufzubringen. Die wichtigste Lektion der ersten drei Wochen ist für mich jedoch die Erkenntnis, dass Heilung kein linearer Prozess ist. Fast rhythmisch folgt auf drei Tage der Verbesserung ein kleiner Einbruch. Dennoch weist die Tendenz eindeutig in die richtige Richtung.
Mein Fazit: Wer sich auf einen solchen Weg begibt, benötigt vor allem Geduld und eine genaue Beobachtungsgabe für den eigenen Körper. Kleine Rückschläge gehören dazu, solange das große Ziel – die Rückkehr zu mehr Mobilität und Gesundheit – im Blick bleibt. Ich werde diesen Prozess weiterhin dokumentieren und bin gespannt, welche Veränderungen die nächsten Wochen bringen.
Hintergrund
Grundlegend
Der deutsche Biochemiker und Mediziner Otto Heinrich Warburg wurde im Jahr 1931 mit dem Nobel Prize in Physiology or Medicine ausgezeichnet. Seine Forschung konzentrierte sich auf grundlegende Prozesse des Zellstoffwechsels, insbesondere auf die Art und Weise, wie Zellen Energie erzeugen. Warburg untersuchte intensiv die sogenannte Zellatmung und entdeckte wichtige Mechanismen, durch die Zellen Sauerstoff nutzen, um Energie zu gewinnen.
Im Zusammenhang mit seinen Untersuchungen zu Stoffwechselprozessen stellte Warburg fest, dass sich der Energiestoffwechsel von Krebszellen deutlich von dem gesunder Zellen unterscheidet. Dieses Phänomen ist heute als Warburg-Effekt bekannt. Dabei beobachtete er, dass Krebszellen selbst dann vermehrt auf eine Form der Energiegewinnung zurückgreifen, bei der Zucker ohne ausreichende Nutzung von Sauerstoff abgebaut wird. Gesunde Zellen hingegen erzeugen den größten Teil ihrer Energie normalerweise über die sauerstoffabhängige Zellatmung in den Mitochondrien.
Die Erkenntnisse von Warburg trugen wesentlich zum Verständnis des Zellstoffwechsels und der biochemischen Grundlagen von Krankheiten bei. Seine Arbeiten legten wichtige Grundlagen für spätere Forschungen in der Krebsbiologie und der Biochemie des Energiestoffwechsels. Obwohl seine Beobachtungen zur besonderen Stoffwechselweise von Tumorzellen weiterhin wissenschaftlich untersucht werden, gelten sie bis heute als bedeutender Meilenstein in der biomedizinischen Forschung.
Studie der University of Alberta aus 2018
Hier sind die wichtigsten Punkte dieser Forschung verständlich zusammengefasst.
Die Studie zu Natron und dem Immunsystem
Ziel der Untersuchung
Forscher wollten verstehen, ob Natriumbicarbonat (Natron) einen Einfluss auf das Immunsystem und Entzündungsprozesse im Körper hat.
Der Hintergrund:
Viele chronische Erkrankungen hängen mit dauerhaften Entzündungsreaktionen des Immunsystems zusammen.
Aufbau der Studie
Die Untersuchung bestand aus zwei Teilen:
1. Tierversuche
Laborratten bekamen über einen bestimmten Zeitraum eine verdünnte Natronlösung im Trinkwasser.
2. Kleine Humanbeobachtung
Auch gesunde menschliche Teilnehmer tranken eine Lösung aus Wasser und Natron.
Die Forscher beobachteten anschließend:
-
Veränderungen im Immunsystem
-
Veränderungen bestimmter Immunzellen
-
Reaktionen der Milz
Wichtigste Ergebnisse
1. Signal an das Immunsystem
Die Forscher fanden Hinweise darauf, dass Natron dem Körper ein Signal geben kann, das vereinfacht etwa lautet:
Der Körper interpretiert die Situation eher als „Verdauung“ statt als „Infektion“.
Dieses Signal entsteht vermutlich über sogenannte Mesothelzellen, die die Organe umgeben und mit der Milz kommunizieren. (Deccan Chronicle)
2. Veränderung bestimmter Immunzellen
Die Studie beobachtete eine Verschiebung bei Makrophagen (wichtige Immunzellen):
-
M1-Makrophagen
→ fördern Entzündungen -
M2-Makrophagen
→ wirken entzündungshemmend
Nach der Einnahme der Natronlösung nahm der Anteil der entzündungshemmenden M2-Zellen zu. (BioTecNika)
3. Beteiligung der Milz
Die Milz spielt eine zentrale Rolle im Immunsystem.
Die Forscher stellten fest:
-
Signale von Zellen im Bauchraum werden an die Milz weitergegeben.
-
Dadurch kann sich die Aktivität des Immunsystems verändern.
Das könnte erklären, warum sich entzündliche Reaktionen verändern.
Beobachtete Dauer der Effekte
In der kleinen Humanbeobachtung zeigte sich:
-
Veränderungen im Immunsystem konnten mehrere Stunden nach der Einnahme gemessen werden. (BioTecNika)
Was die Forscher daraus ableiteten
Die Autoren der Studie vermuteten, dass Natron theoretisch eine Rolle spielen könnte bei:
-
Autoimmunerkrankungen
-
chronischen Entzündungen
-
Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis
Sie beschrieben Natron als möglichen Trigger für eine entzündungshemmende Immunreaktion.
Wichtige Einschränkungen der Studie
Die Studie hatte mehrere Grenzen:
-
sehr kleine Teilnehmerzahl
-
Viele Ergebnisse stammen aus Tierexperimenten.
-
keine Langzeituntersuchung
-
keine groß angelegte klinische Studie
Daher betrachteten die Forscher ihre Ergebnisse eher als Hinweis auf einen möglichen Mechanismus, nicht als endgültige Therapie.
✅ Kurz zusammengefasst
Die Studie zeigt:
-
Natron kann im Körper Signalwege des Immunsystems beeinflussen.
-
Dabei verschiebt sich das Verhältnis bestimmter Immunzellen.
-
Der Effekt könnte zu einer entzündungshemmenden Umgebung führen.
Die Forschung befindet sich jedoch noch in einem frühen Stadium.
Rezept # 67 - Wie nimmt man Natron richtig ein, um wieder einen basischen Körper zu erhalten?
Anleitung:
Dosis 1:
1 Stunde vor dem Frühstück
1/2 TL in 300 ml gutem Wasser vermischen
Optional: Zitrone dazugeben wegen des Geschmacks
Dosis 2:
2 Stunden nach der letzten Mahlzeit oder direkt vor dem Schlafengehen
1/2 TL in 300 ml gutem Wasser vermischen
Optional: . Zitrone dazugeben wegen des Geschmacks
Kontrolle:
Testen Sie den pH-Wert Ihres Körpers mit einem günstigen Messgerät oder Teststreifen.
Im besten Fall liegt der pH-Wert zwischen 7,0 und 7,5.
Sollte Ihr Wert unter 6,0 liegen, die Dosis sanft auf 1 TL erhöhen.
Dauer:
20 Wochen … danach mindestens 2 Wochen Pause machen
Einkaufsliste:
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