Rezept # 67 - Wie nimmt man Natron richtig ein, um wieder einen basischen Körper erhalten?

Persönliche Geschichte:

Inspiriert durch ein Video über Natron beschloss ich den PH Wert meines Körpers zu testen.

 

Video aus Facebook

 

Warum wollte den pH-Wert meines Körpers ermitteln?

Mittlerweile bin ich 64 Jahre alt, rauche leider noch immer, hab zudem auch noch Übergewicht, aber keinen Bluthochdruck oder Diabetes. Aber, die kleinen Alltagswehwehchen kommen und nerven:

Arthrose:  Hauptsächlich in den Knien und den Handgelenken

Die Zähne fallen aus, einer nach dem anderen.

Ich versuche, industrielle Lebensmittel, soweit es geht, aus meinem Alltag zu verbannen, und esse Bio, sofern verfügbar.

Ergebnis der Messung:

Ein pH-Wert von 5,5 - das ist gelinde ausgedrückt unterirdisch schlecht.

Ergo:

Es muss also etwas passieren, um den Körper wieder in den basischen Bereich zu bringen!

 

Hintergrund

Dr. Otto Warburg - Nobelpreis für Medizin 1931

Grundlegend

Der deutsche Biochemiker und Mediziner Otto Heinrich Warburg wurde im Jahr 1931 mit dem Nobel Prize in Physiology or Medicine ausgezeichnet. Seine Forschung konzentrierte sich auf grundlegende Prozesse des Zellstoffwechsels, insbesondere auf die Art und Weise, wie Zellen Energie erzeugen. Warburg untersuchte intensiv die sogenannte Zellatmung und entdeckte wichtige Mechanismen, durch die Zellen Sauerstoff nutzen, um Energie zu gewinnen.

Im Zusammenhang mit seinen Untersuchungen zu Stoffwechselprozessen stellte Warburg fest, dass sich der Energiestoffwechsel von Krebszellen deutlich von dem gesunder Zellen unterscheidet. Dieses Phänomen ist heute als Warburg-Effekt bekannt. Dabei beobachtete er, dass Krebszellen selbst dann vermehrt auf eine Form der Energiegewinnung zurückgreifen, bei der Zucker ohne ausreichende Nutzung von Sauerstoff abgebaut wird. Gesunde Zellen hingegen erzeugen den größten Teil ihrer Energie normalerweise über die sauerstoffabhängige Zellatmung in den Mitochondrien.

Die Erkenntnisse von Warburg trugen wesentlich zum Verständnis des Zellstoffwechsels und der biochemischen Grundlagen von Krankheiten bei. Seine Arbeiten legten wichtige Grundlagen für spätere Forschungen in der Krebsbiologie und der Biochemie des Energiestoffwechsels. Obwohl seine Beobachtungen zur besonderen Stoffwechselweise von Tumorzellen weiterhin wissenschaftlich untersucht werden, gelten sie bis heute als bedeutender Meilenstein in der biomedizinischen Forschung.

Studie der University of Alberta aus 2018

Hier sind die wichtigsten Punkte dieser Forschung verständlich zusammengefasst.


Die Studie zu Natron und dem Immunsystem 

Ziel der Untersuchung

Forscher wollten verstehen, ob Natriumbicarbonat (Natron) einen Einfluss auf das Immunsystem und Entzündungsprozesse im Körper hat.

Der Hintergrund:
Viele chronische Erkrankungen hängen mit dauerhaften Entzündungsreaktionen des Immunsystems zusammen.


Aufbau der Studie

Die Untersuchung bestand aus zwei Teilen:

1. Tierversuche

Laborratten bekamen über einen bestimmten Zeitraum eine verdünnte Natronlösung im Trinkwasser.

2. Kleine Humanbeobachtung

Auch gesunde menschliche Teilnehmer tranken eine Lösung aus Wasser und Natron.

Die Forscher beobachteten anschließend:

  • Veränderungen im Immunsystem

  • Veränderungen bestimmter Immunzellen

  • Reaktionen der Milz


Wichtigste Ergebnisse

1. Signal an das Immunsystem

Die Forscher fanden Hinweise darauf, dass Natron dem Körper ein Signal geben kann, das vereinfacht etwa lautet:

Der Körper interpretiert die Situation eher als „Verdauung“ statt als „Infektion“.

Dieses Signal entsteht vermutlich über sogenannte Mesothelzellen, die die Organe umgeben und mit der Milz kommunizieren. (Deccan Chronicle)


2. Veränderung bestimmter Immunzellen

Die Studie beobachtete eine Verschiebung bei Makrophagen (wichtige Immunzellen):

  • M1-Makrophagen
    → fördern Entzündungen

  • M2-Makrophagen
    → wirken entzündungshemmend

Nach der Einnahme der Natronlösung nahm der Anteil der entzündungshemmenden M2-Zellen zu. (BioTecNika)


3. Beteiligung der Milz

Die Milz spielt eine zentrale Rolle im Immunsystem.

Die Forscher stellten fest:

  • Signale von Zellen im Bauchraum werden an die Milz weitergegeben.

  • Dadurch kann sich die Aktivität des Immunsystems verändern.

Das könnte erklären, warum sich entzündliche Reaktionen verändern.


Beobachtete Dauer der Effekte

In der kleinen Humanbeobachtung zeigte sich:

  • Veränderungen im Immunsystem konnten mehrere Stunden nach der Einnahme gemessen werden. (BioTecNika)


Was die Forscher daraus ableiteten

Die Autoren der Studie vermuteten, dass Natron theoretisch eine Rolle spielen könnte bei:

  • Autoimmunerkrankungen

  • chronischen Entzündungen

  • Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis

Sie beschrieben Natron als möglichen Trigger für eine entzündungshemmende Immunreaktion.


Wichtige Einschränkungen der Studie

Die Studie hatte mehrere Grenzen:

  • sehr kleine Teilnehmerzahl

  • Viele Ergebnisse stammen aus Tierexperimenten.

  • keine Langzeituntersuchung

  • keine groß angelegte klinische Studie

Daher betrachteten die Forscher ihre Ergebnisse eher als Hinweis auf einen möglichen Mechanismus, nicht als endgültige Therapie.


Kurz zusammengefasst

Die Studie zeigt:

  • Natron kann im Körper Signalwege des Immunsystems beeinflussen.

  • Dabei verschiebt sich das Verhältnis bestimmter Immunzellen.

  • Der Effekt könnte zu einer entzündungshemmenden Umgebung führen.

Die Forschung befindet sich jedoch noch in einem frühen Stadium.

Rezept # 67 - Wie nimmt man Natron richtig ein, um wieder einen basischen Körper zu erhalten?

Anleitung:


Dosis 1:

1 Stunde vor dem Frühstück
1/2 TL in 300 ml gutem Wasser vermischen
Optional:  Zitrone dazugeben wegen des Geschmacks


Dosis 2:


2 Stunden nach der letzten Mahlzeit oder direkt vor dem Schlafengehen
1/2 TL in 300 ml gutem Wasser vermischen
Optional: . Zitrone dazugeben wegen des Geschmacks

Kontrolle:


Testen Sie den pH-Wert Ihres Körpers mit einem günstigen Messgerät oder Teststreifen.
Im besten Fall liegt der pH-Wert zwischen 7,0 und 7,5.
Sollte Ihr Wert unter 6,0 liegen, die Dosis sanft auf 1 TL erhöhen.

Dauer:

20 Wochen … danach mindestens 2 Wochen Pause machen


Einkaufsliste:

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